Essen, 11.07.2017. In der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 können sich Schüler erstmals den Kurs „Energieeffizienz“ für das Abitur anrechnen lassen. Politik und Wirtschaft unterstützen das Leuchtturmprojekt des Gymnasiums Essen-Überruhr und sehen darin bundesweites Potenzial.

Als Grüne Hauptstadt Europas vereint Essen in diesem Jahr rund 300 Projekte, die die Ruhr-Metropole grüner machen sollen. Mit dabei sind auch die Oberstufenschüler des Gymnasiums Essen-Überruhr (GEÜ). Gemeinsam mit ihren Lehrern wollen sie in ihrem Schulgebäude Energie einsparen. Nach den Sommerferien startet der Projektkurs „GEÜ goes green“. Besonders wichtig für die 22 Schüler: Sie können den Kurs in die Gesamtwertung der Abiturnote einbringen. Die Essener Schule nimmt damit eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Schulleiterin Gabriele von Heymann: „Die Schüler haben großes Interesse am Thema Energieeffizienz, das wollen wir mit dem Eintrag auf dem Abiturzeugnis honorieren.“

In der Politik kommt das Leuchtturmprojekt gut an. „Das Schulprojekt hat Vorbildcharakter, weil die Schüler genauso wie das Lehrerkollegium gemeinsam Ideen entwickeln, was sie vor Ort für den Klima- und Umweltschutz tun können. Es werden nicht nur die technischen Voraussetzungen für ein transparentes Energiemanagement in den Schulen geschaffen, sondern durch begleitende Unterrichtseinheiten wichtiges Hintergrundwissen über das Thema Energieeffizienz an die Schülerinnen und Schüler vermittelt“, sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Neben der Politik erhalten die Schüler und Lehrer des Essener Gymnasiums auch Unterstützung aus der Wirtschaft. Der Energiedienstleister ista hat die Schule mit digitaler Messtechnik und einem Energie-Check-Display ausgestattet, so dass die Schüler einen genauen Überblick über die Energieverbräuche im Gebäude erhalten. Thomas Zinnöcker, CEO von ista: „Die Schüler sind mit Begeisterung dabei, das unterstützen wir gerne. Im besten Falle nehmen sie das Thema Energieeffizienz mit nach Hause, das ist dann ein toller Multiplikator für eine gute Sache.“

Zum Projektstart besuchen neben der Grüne Hauptstadt-Projektleiterin Simone Raskob auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer (CDU), der Bundestagskandidat Professor Gereon Wolters (SPD) sowie Christian Noll, Vorstand Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), das Gymnasium Essen-Überruhr.

Weitere Zitate:

Matthias Hauer, Essener Bundestagsabgeordneter der CDU: „Energieeffizienz greift auf mehreren Ebenen: Einsparung von Energie, geringere Betriebskosten und Verbesserung des Raumklimas für gute Lehr- und Lernbedingungen. Für die CDU ist die Senkung des Energiebedarfs – auch von Schulgebäuden – daher nicht erst seit der Energiewende ein wichtiges Thema.“

Christian Noll, Vorstand DENEFF: „Energieeffizienz und Klimaschutz gehören längst auf den Lehrplan. Projekte wie das in Essen sehen wir daher sehr positiv, weil sie eine bundesweite Strahlkraft entwickeln können.“

Simone Raskob, Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen: „Energieeffizienz gehört im Rahmen der Grünen Hauptstadt zu den Kernthemen. Umso mehr freut es mich, dass durch das Projekt am Gymnasium Essen-Überruhr der verantwortungsvolle Umgang mit Energie nachhaltig bei den Essener Schülern ankommt.“

Professor Gereon Wolters, Bundestagskandidat der SPD: „Wir wollen, dass Deutschland Vorbild wird bei Energieeffizienz und Sparsamkeit. Darum muss das Thema auch in Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten stattfinden. Die Initiative am Gymnasium Essen-Überruhr zeigt, wie es geht!“

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