Essen, 20. April 2016. Gemeinsam mit dem Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen legen KÖLBL KRUSE und ista heute den Grundstein für das Projekt Silberkuhlsturm. Im Januar dieses Jahres sind die Bauarbeiten für den knapp 12.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassenden Büroneubau „Silberkuhlsturm“ im Essener GRUGACARREE gestartet.

„Unser Neubau ist ein klares Bekenntnis zur Region und zum Standort Essen. Von hier aus werden wir als internationaler Player nachhaltige Impulse für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz, aber auch für das digitale Wohnen von morgen setzen“, sagt Thomas Zinnöcker, CEO von ista. Der internationale Energiedienstleister wird seinen Unternehmenssitz vom Grugaplatz in den „Silberkuhlsturm“ verlagern. Der insgesamt sechs Geschosse umfassende Neubau entsteht nach Plänen des Hamburger Architekturbüros BN ARCHITEKTEN borchardt.nentwig. HOCHTIEF Building hat als Generalunternehmer die Bauausführung übernommen. Die Gesamtfertigstellung soll Ende Oktober 2017 erfolgen. Mit dem aktuellen Neubauprojekt wird die erfolgreiche Entwicklung des Areals, auf dem früher das Grugastadion und die Festwiese angesiedelt waren, abgeschlossen.

„Das GRUGACARRE ist eine der besten Bürolagen in Essen. Neben einer exzellenten Verkehrsanbindung bietet das Viertel in nur wenigen Gehminuten die Urbanität der Rüttenscheider Straße mit ihren zahlreichen Restaurants und Geschäften“, erklärt Stephan Kölbl, geschäftsführender Gesellschafter der KÖLBL KRUSE GmbH. „Mit der Ansiedlung von ista und dem Chemiekonzern Brenntag auf dem Nebengrundstück sowie der Verlagerung der Konzernzentrale von E.ON nach Essen entsteht an dem Standort in den nächsten Jahren die wohl dichteste Ansammlung von Konzernzentralen in Deutschland“, ergänzt Dr. Marcus Kruse, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der KÖLBL KRUSE GmbH.

TRIUVA kauft Neubauimmobilie

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) hat bereits Ende März die Projektentwicklung „Silberkuhlsturm“ von KÖLBL KRUSE erworben. Die Transaktion hat ein Volumen von gut 40 Millionen Euro. BLP (Berwin Leighton Paisner Germany LLP) beriet den Käufer in rechtlichen und steuerlichen Themen. Juristisch wurde die Verkäuferseite von Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB begleitet.

Modernste Büros auf historischem Bodendenkmal

Die Bezeichnung „Silberkuhlsturm“ geht zurück auf das historische Fundament des Grundstücks. So wurden bereits im Sommer 2001 bei Erdarbeiten auf dem Baugrundstück Fundamente des mittelalterlichen „Silberkuhlsturms“ freigelegt. Die Entstehung des Turmes wurde auf das 15. Jahrhundert datiert. In der näheren Umgebung des Turmes, der sogenannten Silberkuhle, soll silberhaltiges Erz gefördert worden sein, das dann in dem Turm gelagert wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg (um 1950) wurde der Turm bis auf seine Fundamente abgetragen. Diese verschwanden in den folgenden Jahren unter meterhohen Schuttschichten. Seit 2010 liegt das Bodendenkmal geschützt unter der Erde und kann daher nicht besichtigt werden. Der „Silberkuhlsturm“ gilt heute als Zeugnis einer der Keimzellen des frühen Essener Bergbaus. Derzeit wird ein Konzept entwickelt, das angemessen an den historischen Turm erinnern wird.

Florian Dötterl

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