Essen, 28. April 2016. Durch „intelligente“ Gebäudeautomatisierung kann die Energieeffizienz in Mehrfamilienhäusern erheblich verbessert werden. Der Energiedienstleister ista bietet Vermietern eine ganzheitliche Plattform-Lösung an, mit der durchschnittlich 25 Prozent Heizenergie eingespart werden können. Dazu setzt die Lösung sowohl bei der Gebäudetechnik als auch beim Verbrauchsverhalten der Bewohner an. Vorteil bei Neubauten und Sanierungsobjekten: Ein Großteil der verschärften Einsparziele der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden durch den Einsatz von „ista Smart Building“ erfüllt.

Mit der Plattform-Lösung „ista Smart Building“, die in Kooperation mit der Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH entstanden ist, können Vermieter und Bewohner den Energieverbrauch eines Mehrfamilienhauses deutlich reduzieren. Über ein Display im Eingangsbereich der Wohnung erhalten die Bewohner detaillierte Informationen über ihr individuelles Verbrauchsverhalten und können dieses aktiv optimieren. Weitere funkbasierte Smart Home-Anwendungen lassen sich in die Lösung integrieren, z.B. für Licht, Elektrogeräte, Lüftungsanlagen oder Rollladen.

Darüber hinaus wird der Wärmeerzeuger im Keller des Mehrfamilienhauses gezielt gesteuert. Dazu analysiert „ista Smart Building“ die Summe der anonymisierten Verbrauchsdaten aller Wohnungen. Auf dieser Basis wird ein übergreifendes Lastprofil für das gesamte Gebäude erstellt. Der Vorteil besteht darin, dass die zentrale Heizungsanlage zu jeder Tages- und Nachtzeit nur so viel Wärme liefert, wie tatsächlich im Gebäude benötigt wird. Gleichzeitig sorgen Sensoren in den Wohnungen für eine bedarfsgerechte Beheizung der einzelnen Räume. Die Lösung erkennt zudem offene Fenster oder direkte Sonneneinstrahlung selbstständig und passt die Heizkörpertemperatur automatisch an.

Durch diese Kombination aus effizienter Energieerzeugung und optimiertem Verbrauchsverhalten lassen sich in Mehrfamilienhäusern durchschnittlich 25 Prozent Heizenergie einsparen. Im Vergleich zur Gebäudedämmung oder Modernisierung der Heiztechnik ist die Plattform-Lösung nicht nur erheblich günstiger, sondern steigert auch den Wohnkomfort des einzelnen Nutzers. Darüber hinaus erfüllt die Lösung die Kriterien der besten Energieeffizienzklasse nach DIN EN 15232. Daher können beim Neubau wie auch bei Sanierungsobjekten bereits 19 Prozent Energieeinsparung allein durch den Einsatz von „ista Smart Building“ veranschlagt werden. Dies deckt einen Großteil der verschärften EnEV-Anforderungen ab, wonach seit Anfang 2016 der Primärenergiebedarf bei Neubauten um weitere 25 Prozent gesenkt werden muss.

„In Deutschland gibt es 18 Millionen Wohnungen, die zentral mit Wärme versorgt werden, aber über keine ganzheitliche Gebäudeautomation verfügen. Das ist ein riesiges Einsparpotenzial für die Energiewende, das sich zeitnah und preiswert realisieren ließe“, sagt Christoph Lüthe, Geschäftsführer von ista Deutschland. „Unser System ist funkbasiert und kann daher mit geringem Aufwand entsprechend der individuellen Anforderungen des Gebäudes nachgerüstet werden. Die Kosten für die Lösung können vom Vermieter als Modernisierungsmaßnahme auf die Kaltmiete umgelegt werden. Im Gegenzug profitieren die Bewohner direkt vom niedrigeren Energieverbrauch und höherem Wohnkomfort.“

Florian Dötterl

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