Essen, 19.01.2017. In seiner Sendung vom 18. Januar 2017 erweckt das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ den Eindruck, Messdienstleister wie ista würden unverhältnismäßig hohe Gewinne auf Kosten der Verbraucher erzielen. Zudem wird suggeriert, ein Verkauf von ista an einen neuen Investor sei bereits beschlossen. Beides ist nicht der Fall. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere schriftliche Stellungnahme, die wir der „Plusminus“-Redaktion auf Anfrage vor der Sendung hatten zukommen lassen, die dort aber nur bedingt Berücksichtigung fand, in voller Länge:

 „Stellungnahme ista

In Bezug auf den Vorwurf angeblich zu hoher Margen verweisen wir auf unsere Antwort im Interview mit der ‚Wirtschaftswoche‘:          

‚Zunächst einmal sagt eine Ebitda-Marge nichts über den Gewinn aus. Wir investieren jedes Jahr enorme Summen in unsere Infrastruktur und unsere Hardware. Das finanzielle Risiko, das wir damit eingehen, spiegelt sich in der Ebitda-Marge nicht wider. Hinzu kommt, dass wir über 30 Jahre unsere Prozesse optimiert haben. Davon profitieren wir nun. Das ist nicht verwerflich.‘

Wichtig ist zudem: Ein Haushalt bezahlt für die Heizkostenabrechnung zwischen fünf und zehn Cent je Quadratmeter im Monat. Dem stehen Wärmekosten von durchschnittlich einem Euro je Quadratmeter im Monat gegenüber. Der Mieter spart durch die Heizkostenabrechnung durchschnittlich 20 Prozent dieser jährlichen Wärmekosten ein. Im Durchschnitt verzeichnet der Mieter also ein Plus. Durch den Einsatz von Funk-Technologie steigt darüber hinaus der Komfort für den Mieter, weil der Ablesetermin vor Ort entfällt. Die Verbrauchswerte werden automatisch erfasst, ohne dass dazu die Wohnung betreten werden muss. Zudem entfallen andere Kosten für den Mieter, wie zum Beispiel Ablesebenachrichtigungen oder aufwändige Zusatzablesung beim Aus- bzw. Einzug.

Ebenfalls in der ‚Wirtschaftswoche‘ äußern wir uns in Bezug auf die Frage nach einem bevorstehenden Verkauf:

‚Grundsätzlich ist noch nicht entschieden, ob man wirklich in den Verkauf geht. Angenehm wäre grundsätzlich ein Partner, der langfristig dabeibleiben will. In Europa haben wir so ein hohes Wachstumspotenzial. Wir forschen an leistungsstarken Chips und langlebigen Batterien und sind über unsere Messgeräte bereits weltweit in zwölf Millionen Haushalten präsent. Denen können wir zusätzlichen Service anbieten, wie zum Beispiel, dass Mieter mit unseren Produkten ihre Heizung steuern können. Für diese Projekte müssen wir zunächst aber noch mehr investieren. Wir wünschen uns einen Partner, der uns das ermöglicht.‘

Um dies abschließend noch einmal zu konkretisieren: Ja, unser Unternehmen hat Berater beauftragt. Ob daraus tatsächlich ein Verkaufsprozess resultieren wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen.“

Florian Dötterl

Leiter Unternehmenskommunikation & Politik

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Dr. Torben Pfau

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