Knapp die Hälfte der Bundesbürger gibt an, dass ihnen ein Beitrag zum Klimaschutz zuhause beim Wohnen am leichtesten fallen würde. Nur 16 Prozent könnten sich vorstellen, für den Klimaschutz weniger Auto zu fahren.   

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista. An der aktuellen Online-Umfrage nahmen deutschlandweit über 2.000 Bürger ab 18 Jahren teil. Die Teilnehmer wurden gefragt, wo ihnen ein Beitrag zum Klimaschutz im Alltag persönlich am leichtesten fallen würde. 30 Prozent der Befragten gaben daraufhin beim Stromsparen im Haushalt an. 19 Prozent würden ebenfalls im Haushalt am ehesten etwas für den Klimaschutz tun, indem sie weniger heizen. Lediglich 16 Prozent könnten sich vorstellen, auf das Auto zu verzichten und stattdessen zum Beispiel das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Etwas mehr Deutschen würde der Beitrag bei der Ernährung besonders leicht fallen, zum Beispiel durch weniger Fleischkonsum oder den Einkauf regionaler Produkte (17 Prozent).

„Zuhause beim Wohnen kann jeder etwas für den Klimaschutz tun, ob beim Strom oder beim Heizen“, kommentiert Thomas Zinnöcker, CEO von ista, die Ergebnisse der Umfrage. „Das Einsparpotenzial wird dabei oftmals unterschätzt. De facto ist der Effekt für den Klimaschutz beim Heizen am größten. Wer seinen Verbrauch im Blick hat, kann sehr einfach und schnell etwas für den Klimaschutz bewirken. Zum Beispiel, indem man das Thermostat richtig einstellt oder die Raumtemperatur leicht absenkt.“

Der Energieverbrauch der Haushalte macht in Deutschland etwa 35 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Über 80 Prozent seines Energiebedarfs verbraucht ein einzelner Haushalte für das Heizen von Räumen und Warmwasser.

Florian Dötterl

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